Immer weiter...

Polemik 12-2025

Nun stehen wir vor dem Ende des Jahres 2025. Was war nun besser als 2024? In der großen und kleinen Politik erkenne ich nichts! Und im Privaten sollte ein Jeder sein Resümee ziehen.
Die Welt hat sich an die kleineren und größeren Kriege gewöhnt und z.B. die deutschen, öffentlich-rechtlichen Medien berichten, wenn sie denn davon berichten, kritiklos regierungsmeinungskonform. Gerade auch die überregionalen Zeitungen haben die eigentliche Aufgabe, den jeweiligen Regierungen „den Spiegel vor die Nase zu halten“ längst aufgegeben, leider.
Und gäbe es nicht Trump, der ja durchaus politisch polarisiert, wäre auch in diesem Jahr kein Krieg auf dieser Welt wenigstens zum Stillstand gekommen.

Noch können wir hoffen, dass das Töten im Russland-Ukraine-Krieg 2026 beendet werden könnte. Die Verhandlungen dazu laufen ja, verbreiten aber aus meiner Sicht zurzeit wenig Optimismus.
Erinnern wir uns, kurz nach Kriegsbeginn war im Westen das Narrativ aufgekommen in der Ukraine würde "die Freiheit des Westens" verteidigt. Die Ukraine kämpfe für Europa. Die Ukraine sei eine Demokratie und nur ein Sieg der Ukraine sei ein angemessenes Ende des Krieges. Die Ukraine müsse siegen, und jeder Zentimeter Grund und Boden der Ukraine und auch die Krim Halbinsel müsse selbstverständlich zurückerobert werden.
Und heute, nichts davon trifft zu, leider.

Kurz nach dem Einmarsch der Russen in die Ukraine 2022 (die Krim war ja schon seit 2014 besetzt) wäre ein Frieden zu weit günstigeren Bedingungen auszuhandeln gewesen als heute. Diese Verhandlungen begannen nachweislich bereits vier Tage nach diesem Einmarsch. Der Westen, mit dem britischen Premierminister Boris Johnson an der Spitze, fühlte sich stark genug, Russland besiegen zu können.
Dies war der politische Irrtum, wurde aber nicht von der Mehrheit der Medien und Politiker, als solcher beschrieben. Gegenentwürfe wurden sofort als "Putinhörigkeit", "Russlandversteherei", als "Zurückweichen", oder als unlauterer Pazifismus bezeichnet.
Um es nochmals ganz eindeutig zu sagen, Westeuropa, die USA und auch die NATO sind in diesem Krieg keine Kriegspartei und sollten sich davor hüten, Kriegspartei zu werden!

Auf dem innenpolitischen Feld hat die Regierungskoalition, betrachtet man die Umfragen, keine Mehrheit mehr. Das verwundert nicht, wenn man die aktuelle Lage Deutschlands politisch und wirtschaftlich seziert.
Herr Merz kann eines besonders gut „Große Versprechungen, aber wenige davon zu halten“.
Die Landtagswahlen 2026 werden zum Gradmesser der Regierungsparteien.

Man wird sehen…