Polemik 01-2026
Trump legt in der internationalen Politik ein Tempo vor, dass die meisten Regierungen der Welt als Statisten zurücklässt, von der EU ganz zu schweigen. Manche seiner Aussagen und Handlungen haben für mich allerdings einen Anflug von Schizophrenie und Größenwahn, aber folgen stets seiner Hauptlosung „Make America Great Again (MAGA)“ oder eben „America First“. Sei es sein Wirken im Gaza-Krieg, seinen Donnerschlag gegen das Nuklearprogramm der iranischen Mullahs, sein Stopp des Kambodscha-Thailand Scharmützels, die Initiativen zur Beendigung des Russland-Ukraine-Krieges, seine immerwährende Zolldiktatur, die Entführung des venezolanischen Präsidenten oder die Aushebelung der UNO durch die Bildung eines „Friedensrates“.
Und jetzt will er das „Inselhüpfen“ nach Grönland gewinnen. Die USA-Interessen stehen über den Interessen jedweder NATO-Partner. Und Deutschland und auch einige wenige andere NATO-Partner schickten kleine militärische Erkundungsmissionen nach Grönland. Ein schlechter Witz… Noch nicht einmal 20 Bundeswehrsoldaten waren zwei Tage auf Grönland zur Erkundung. Herr Pistorius, was soll dieser Blödsinn?
Wenn Trump Grönland wirklich will, dann nimmt er sich Grönland als militärischen Brückenkopf und Rohstoffbasis. Er hat ja noch drei Jahre Amtszeit. Die NATO kann nur zuschauen und die Welt (China, Russland, Indien, EU) basteln „Papiertiger“ und denken sich ihren Teil.
Trump könnte auch auf die Idee kommen, nach Kuba „zu hüpfen“. In Guantanamo sind ja GI´s schon stationiert und die zur Besetzung Notwendigen hüpfen dann von den Landungsbooten, die durch einen Flugzeugträger geschützt werden. Vorher gibt es logischerweise gezielte Luftschläge gegen Standorte des kubanischen Militärs. Exilkubaner haben vorher eine „demokratische“ Exilregierung von Trumps Gnaden gebildet. Sicherheitsgarantien (wie 1962 durch die Atomwaffenmacht Sowjetunion für Kuba) gibt es derzeit nicht.
Auch andere könnten das „Inselhüpfen“ ausprobieren. China könnte zur gleichen Zeit die Gelegenheit nutzen, mal in Taiwan anzulanden. Russland hat ja noch zu tun, ihre in die Ukraine verschobene Grenzlinie zu sichern. Das „Hüpfen“ auf die Halbinsel Krim war ja schon geschehen.
Das ist zwar alles ein milder Blick in die Glaskugel. Ein geschärfter Blick könnte aber auch den Beginn eines Weltkriegs mit Nuklearschlägen in der Glaskugel sehen.
Deutschland steht hilflos am politischen Rand, glaubt immer noch an die NATO, die EU und rettet weiter die Welt und das Klima, solange das Geld noch reicht.