Polemik 09-2026
Frau Merkel führte die CDU in ihrer Amtszeit immer weiter nach links, um neben der SPD auch die Grünen als möglichen Koalitionspartner zu gewinnen. Der Ausstieg aus der Kernenergie war das dargebrachte Opferlamm auf dem Altar der Grünen.
Mit der AfD, rechts von der CDU, kam eine neue Wahlmöglichkeit ins Berliner Politikspiel, von den etablierten Parteien bis heute in ihrer Wahlwirkung unterschätzt.
Und jetzt kommt der geniale politische Schachzug von SPD und Grünen.
Nämlich die Forderung, dass die CDU, ja eigentlich eine Partei die von der Mitte bis konservativ rechts reicht, sich von der AfD für alle Zeit politisch abgrenzen soll, um die „Demokratische Mitte“ zu stärken, was die Vorbedingung für etwaige Koalitionen mit SPD-rot und Grün ist.
Die CDU war politisch zu dumm, Gleiches von der SPD und den Grünen gegenüber den Linken-dunkelrot zu fordern.
Herr Merz, dessen einziger Antrieb Kanzler zu werden war, der Merkel Angela den „Stinkefinger“ zu zeigen, tappte in die Falle und fand sich hinter einer „Anti-AfD-Brandmauer“ wieder. Gleichzeitig versprach er, die Wahlprozente der AfD zu halbieren.
Und jetzt das absolute „CDU-Volkspartei-Wahl-Fiasko“! Bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern scheiterten die Christdemokraten an der 5% Hürde.
Auf die detaillierte Kommentierung der kürzlichen Landtagswahlergebnisse will ich derzeit verzichten und warten, bis die jeweiligen Landesregierungen im Amt sind, oder eben Neuwahlen anstehen.
Übrigens die ehemaligen NSDAP Mitglieder B. Springmann und W. Vogel waren führende Gründungsmitglieder der Grünen im Jahre 1980. Nicht zu vergessen, dass die „Westdeutschen Grünen“ der deutschen Wiedervereinigung skeptisch bis ablehnend gegenüberstand. Parteienentwicklung soll es eben auch geben, oder…? Dies sollte man keiner Partei absprechen, nicht mal der AfD.
Ja, Herr Merz, der Überbewertete, hofft nun von Wahl zu Wahl auf Besserung, die aber wahrlich nicht in Sicht ist. Da hilft auch kein Unterstützungspapier der CDU-Ministerpräsidenten.
Die Merzspirale zeigt nach unten, unausweichlich. Hätte die CDU einen vorzeigbaren Kanzler-Kandidaten (weiblich, männlich, divers), wäre die Merz-Kanzlerschaft erledigt.
CDU-Protagonisten wie J. Spahn, P. Amthor, R. Kiesewetter, N. Röttgen oder auch Frau U. von der Leyen verbessern sicher nicht die Wahlergebnisse. Da helfen auch keine Talkrunden im Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen.